DeichTRIFT – Multiperspektivische Erforschung des Flusses Weser

Bei einem Glas Wasser, in einem transparenten Raum, mitten im Trubel der Innenstadt, haben wir im Spätsommer 2024 im Stadtlabor UMZU Gespräche mit Expert*innen aus Umweltanthropologie, Kulturverwaltung, Wasserbau, Umweltstiftungen, performativen Künsten und kultureller Klimaanpassung geführt.

Wir sprachen über die Fischtreppe am Weserwehr und darüber, was sie über unser Verhältnis zur Natur verrät; über die Rolle von Kunst im Stadtraum, der künftig immer stärker von Hochwasser bedroht sein wird; über die technischen, aber auch sozialen Herausforderungen, die mit dem Deichbau verbunden sind; über die Öffnung des Blicks durch die Kunst, um neue Perspektiven zu entwickeln und schließlich darüber, was Bremen anderen Städten in Bezug auf die kulturelle Anpassung an die Klimakrise beibringen kann – und was es selbst noch lernen sollte.

In einer Zeit des rasanten Klimawandels, geprägt von rekordhohen Temperaturen, vermehrten Trockenperioden, Starkregenereignissen und einem stetig steigenden Meeresspiegel, ist es unser Anliegen, die Weser in ihrer Vielstimmigkeit und ihrem globalen Zusammenhang wahrzunehmen und daraus Impulse für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr – jetzt und in Zukunft – abzuleiten.

Interviewpartner*innen:

    Arne Dunker, Geschäftsführer, Deutsche KlimaStiftung (DKS)
    Hauke Krebs, Wasserbauingenieur, Stabsstelle Deichbau Stadtstrecke, Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft
    Jan-Philipp Possmann, Dramaturg und Kurator, CCA Cultural Climate Adaptation
    Lajos Talamonti, Regisseur, CCA Cultural Climate Adaptation
    Simone Ewald, Referentin für Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum, Der Senator für Kultur
    Yichun Zhang, Umwelt-Ethnologin und Kulturwissenschaftlerin , Universität Bremen

IMPRESSIONEN

(Fotos: Jasper Wessel)